Jader1
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| Panasonic: 3D soll für Plasma-Comeback sorgen |
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Nachdem Panasonic im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben hat, sollen räumliche TV-Bilder nun die Wende bringen. Wie das Wall Street Journal berichtet, sollen die Panasonic-3D-Plasmafernseher in den USA deutlich günstiger verkauft werden als in Japan: Während die 50-Zoll-Variante in Asien für 430.000 Yen, also rund 4800 US-Dollar, über den Ladentisch geht, müssen Amerikaner nur etwas mehr als die Hälfte berappen – 2500 US-Dollar. Auch in Europa scheint Panasonic aggressiv in den Markt gehen zu wollen. Nach Informationen von heise online plant das Unternehmen für den im Februar in München vorgestellten 50-Zoll-Plasma TX-P50VT20 einen Listenpreis von "ungefähr 2400 Euro", also weitaus weniger als in Japan.
Während europäische 3D-Fans wohl noch zwei Monate auf die Shutterbrillen-3D-TVs warten müssen, sollen Panasonics 3D-Plasmas in den USA bereits ab Mittwoch verkauft werden.
Offenbar erhofft sich Panasonic mit seinen 3D-Fernsehern ein Comeback der vom Unternehmen forcierten Plasmatechnik – in den letzten Jahren wurden deutlich mehr Fernseher mit LC-Displays als mit Plasma-Panels verkauft. Panasonic ist der letzte große Hersteller, dessen Fokus noch auf den Gasentladungs-TVs liegt.
Laut Panasonic sind Plasma-Displays wegen ihrer geringeren Schaltzeiten 3D-tauglicher als Flüssigkristall-Bildschirme. Schließlich müssen sie alle 8,3 Millisekunden ein komplettes Bild aufbauen – die aktuellen Shutterbrillen laufen mit 120 Hertz. Tatsächlich kommt es bei den bereits erhältlichen Computermonitoren mit LCD-Technik im 3D-Betrieb mit Shutterbrille häufig zu Doppelbildern (Ghosting). Ob die Panasonic-Plasmas hier tatsächlich besser abschneiden als die LCD-Konkurrenz, muss ein ausführlicher Test der Seriengeräte zeigen. 3D-Plasmaschirme, die wir auf Panasonic-Veranstaltungen ausprobieren konnten, machten einen sehr vielversprechenden Eindruck. (jkj)
Quelle:Heise
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