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| Kabelnetzanbieter Primacom braucht frisches Geld - mehr Risikofaktoren |
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Kabelnetzanbieter Primacom braucht frisches Geld - mehr Risikofaktoren
Primacom steckt in der Klemme
Dem Kabelnetzbetreiber Primacom drohen ein geringeres Wachstum und damit verbunden eine Verschlechterung der Marktposition.
Um dies zu verhindern, benötigt der Konzern zusätzliche Finanzmittel, wie Primacom am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr hätten sich die Risikofaktoren für die Entwicklung des operativen Geschäfts verschlechtert, hieß es. Dazu trage auch die Beendigung der Kooperation mit der Telecolumbus-Gruppe Ende Dezember bei. Primacom sei bereit, sich neuen Investoren zu öffnen, hieß es.
Bis Mitte 2010 sollen alle Primacom-Haushalte HDTV empfangen können. 30 Millionen Euro werden in den Ausbau der Technikzentrale in Leipzig investiert, und vier Städte in Mitteldeutschland mit 80.000 von Primacom versorgten Wohnungen erhalten ein neues Kabelnetz.
Im dritten Geschäftsquartal hatte der Kabelnetzanbieter ein Plus beim Umsatz verbuchen können. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) pendelte sich, bereinigt um nicht wiederkehrende Effekte und dem Verkauf von Netzen in Wiesbaden und Aachen, mit 11,602 Millionen Euro um 42,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis ein.
Quelle: Sat&Kabel
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